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Trauer

Die Trauer ist ein Prozess, um einen Verlust zu verarbeiten. Ein Verlust kann hierbei nicht nur ein Mensch oder ein Tier sein, sondern auch sein Heimatland oder liebgewonnene Gegenstände. Wie intensiv und wie lange Trauergefühle vorhanden sind, ist nicht nur von der Intensität der Beziehung des Menschen hierzu, sondern auch wie stark dieser Mensch noch mit anderen Dingen belastet ist und wie sehr er grundsätzlich im Gleichgewicht mit sich selbst ist. Von daher ist es sehr schwer eine Regel zu finden, wie lange eine Trauerzeit dauern darf. Wenn aber ein Mensch es nicht schafft dieses Tal zu überwinden, wird die Trauer seinen Lebensalltag bestimmen. Ebenso erleiden die meisten Trauernden durch den Auslöser des Trauerzustandes zeitweise eine akute Belastungsreaktion, der sich in eine posttraumatische Belastungsstörung manifestieren kann.

Sie können nicht wahrhaben, dass der Verlust wirklich real ist, und platzieren überall persönliche Dinge im Haus, im Fahrzeug oder sogar auf der Arbeit. Sie erleben eine Phase der Niedergeschlagenheit. Sinnleere, Zukunftsangst und/oder Hadern mit dem Schicksal dominieren die Gedanken. Häufig treten auch Desorientierung, Vergesslichkeit und/oder körperliche Reaktionen, wie z. B. Konzentrationsverlust, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Gewichtsverlust auf. Die Aufmerksamkeit im Kontakt mit anderen und das Bewältigen alltäglicher Aufgaben fällt schwer. Trauernde haben Verlassenheits- und Schuldgefühle sowie andere Symptome von Unwohlsein und Ermüdung. Übermäßiger Konsum von Betäubungsmitteln lässt die Realität verschwimmen und den Schmerz temporär lindern. Damit wird die Tatsache verdrängt und nicht verarbeitet. In solchen Fällen ist Hilfe von außen angebracht. Manchmal reicht es schon aus, dass ein nahestehender Mensch für ein paar Tage mit dem Trauernden wegfährt oder sich dieser einer Selbsthilfegruppe anschließt. Der erste Schritt zur Überwindung ist die Erkenntnis, dass man Hilfe benötigt. Danach ist es sehr wichtig, dass der Trauernde von sich aus eine Veränderung haben möchte. Von außen kann immer nur angestoßen werden oder jemand unterstützend da sein. Wenn für ihn Termine gemacht werden, oder er zu etwas gedrängt wird, besteht die Gefahr, dass er sich noch weiter zurückzieht. Das betrifft nicht nur die Trauer, sondern alle Bereiche wo jemand seine innere Balance verloren hat. Die Trauerarbeit hat ein weites Spektrum und kann mitunter Monate dauern. Ich kann sie hierbei begleiten. Ihnen Werkzeuge zum Verarbeiten beibringen, die ihre innere Balance wieder herstellen und Ihnen Perspektiven für das weitere Leben zeigen.


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